Ohrkerzen ...

Im Jahr 2016 schloss ich die Ausbildung zum Ohrkerzentherapeuten ab und seitdem biete ich diese altbewährte und sehr wohltuende Technik meinen Gästen an.

 

Hier nun ein paar Details zu den Ohrkerzen!

 

Die Ohrkerze wird als altes Naturheilmittel von den Ureinwohnern Nord- und Mittelamerikas sowie der Naturvölker im indonesischen-asiatischen Raum seit über 900 Jahren angewandt. Sie konnte aus dem Heilmittelschatz der Naturvölker in unsere moderne Welt herübergerettet werden! In der Naturheilkunde hat die Ohrkerze einen hohen Stellenwert. Sie wird als Basis und Begleitanwendung verschiedener Störungen im Stirn, Hals, Nasen, Nebenhöhlen und Ohrenbereich eingesetzt. Ohrkerzen sind ein reines Naturprodukt aus Naturgewebe, Bienenwachs und, je nach Sorte, mit Honigextrakt, Kräuterzusätzen in pulverisierter Form, vor allem Johanniskraut, Kamille, Schachtelhalm, Thymian, Weihrauch und Salbei versetzt. Auch heute werden sie noch in Handarbeit hergestellt.

Die Wirkung der Ohrkerze läßt sich in der einfachen und vielseitigen Anwendung als Wärme- und Druckausgleichstherapie erklären. Sie wirkt außerdem über den äußeren Gehörgang auf die Zonen des lymphatischen Rachenrings und Teile des reticulo-endothelialem System (RES). Aufgrund der durch die Ohrkerzenbehandlung gesetzten Reize werden Ohrakupunkturpunkte voll erfaßt. Die Reizwirkung wird weiter über das Trommelfell (Trommelfellmassage) auf das gesamte Mittelohr übertragen. Von dort, über die Hörknöchelchen, in die Bereiche der Bogengänge und der Schnecke bis hin zum cortischen Organ. Dadurch wird das gesamte Hörsystem und auch das Gleichgewichtsorgan beeinflusst.

Die Einwirkungsmöglichkeiten auf den Rachenraum werden über die eustachische Röhre, vom Mittelohr aus, hergestellt. Dadurch wird auch eine Wirkung auf die Rachenmandeln und die Rachenlymphe erzielt. Somit werden alle mit dem Ohr verbundenen Organe, Nerven und die Lymphe miterfaßt. Der lymphatische Rachenring, der mit seiner Schutzfunktion von großer Bedeutung für unsere Gesundheit ist, wird durch die gesetzten Reize angeregt. Die Durchblutung und der Lymphfluß werden gefördert, die Entschlackung aktiviert. Ausserdem wird das Abwehrsystem gestärkt. Durch die Ohrkerzenbehandlung werden Ausscheidungsprozesse und Selbstheilungskräfte gestärkt, wodurch es zu einer besseren körperlichen und seelischen Harmonie kommt.

 

Der Wirkungsablauf der Ohrkerzenanwendung kann in drei Phasen unterteilt werden:

  1. Die Einschleichphase wirkt auf den äußeren Gehörgang, der entstehende Kräuterdampf setzt die Reize auf das Trommelfell.
  2. Milde Wärme und wechselnde Druckverhältnisse fördern die Durchblutung, die Sekretbildung und den Lymphfluß, was zu einer entschlackenden Wirkung der Lymphe führt.
  3. Durch den Überdruck im Mittelohr und Wärme vom Gehörgang aus, kommt es zur Stimulierung des Sekretflusses, Freisetzung und Reinigung verstopfter Poren und zu einer Verbesserung der Gewebeatmung.

Die gelösten und freigesetzten Ablagerungen des Gehörgangs, sowie der Stirn- und Nebenhöhlen, werden durch den entstehenden Unterdruck zum größten Teil in den äußeren Gehörgang und zum Teil in den unteren Teil der Ohrkerze befördert. Der Druckausgleich, welcher dann in den beiden Kopfhälften stattfindet, verhilft auch zu einer besseren Koordination der Gehirnhemisphären.
Über den Parasympathikus hat die Ohrkerzentherapie zusätzlich einen entspannenden Einfluß auf Herz und Atmung. Ebenso werden die Bauchorgane angeregt, was eine gute Entspannung von Körper und Geist bewirkt, weil hier ein Zustand ähnlich dem Schlaf erreicht wird. Für den Patienten ensteht ein Gefühl von Ruhe und Zufriedenheit.
 

Anwendung der Ohrkerzen:

Die Anwendung der Ohrkerze ist recht einfach und finden auf einer Massageliege in entspannter Atmosphäre statt. Durch die Behandlung beider Ohren kann sich die Wirkung der Ohrkerzentherapie voll entfalten.

 

Kontraindikationen:

Bei perforiertem Trommelfell, eitrigen und hochentzündlichen Prozessen, Pilzinfektionen im äußeren Gehörgang dürfen Ohrkerzen nicht angewandt werden. Falls allergische Reaktionen auftreten (sehr selten), muss die Behandlung abgesetzt oder zu einem anderen Zusatzstoff übergegangen werden.

Begleiterscheinungen und Nebenwirkungen:

  1. Bei sensiblen Personen kann es am Anfang der Anwendung zu folgenden Reaktionen kommen:
    - Leichte Zahnschmerzen
    - kurze und leichte Verstärkung der Symptome
    - leichte Fieberschübe
    - Hautreaktionen im äußeren Gehörgang-, Hals - und Nackenbereich.
    Diese Reaktionen klingen schnell wieder ab, da sie physiologischer Herkunft sind.
  2. Die Ohrkerzenanwendung zeigt oft erst nach mehreren Anwendungen ihre Wirkung, was auch sein Gutes hat, denn so hat der Körper die Möglichkeit, sich auf die wirkliche Ursache der Störung einzustellen. Dadurch wird die Ursache angegangen und nicht nur das Symptom behandelt.
  3. Die Wirkung hängt immer von der individuellen körperlichen und seelischen Verfassung des Patienten ab. Hieraus ergeben sich unterschiedliche Anwendungszeiträume.
  4. Zu beachten ist, daß die Ohrkerze während der Anwendung eine blutdrucksenkende Wirkung hat. Personen mit einem niedrigen Ausgangsblutdruck sollten die erforderliche Nachruhezeit (20 Minuten) unbedingt einhalten, da sich sonst eine leichte Kreislaufschwäche mit deren Begleitsymptomen einstelllen kann. Dies gilt besonders dann, wenn der Patient nach der Ohrkerzenanwendung mit dem Auto fahren oder gleich arbeiten muß (ausgenommen bei der Weihrauchohrkerze!).
  5. Während der Ohrkerzenanwendung besteht kein Grund, die bisher eingenommenen Medikamente abzusetzen.
  6. Sollte nach der Ohrkerzenanwendung ein Juckreiz im äußeren Gehörgang auftreten, kann man diesen mit einem eingeölten Wattestäbchen ausreiben.
     

Anwendungszeiträume:

In der Regel werden bei akuten Zuständen in der ersten Woche drei Anwendungen durchgeführt. Eine Stoßtherapie kann in Sonderfällen bis zu 3x an einem einzigen Tag angewandt werden. Je nach verbessertem Wohlbefinden werden in der zweiten Woche zwei Anwendungen nötig sein. In der dritten Woche eine Anwendung. Weitere Anwendungen erfolgen nur noch im wöchentlichen Rhythmus, auch bei chronischen Verlaufsformen, bis zum völligen Wohlbefinden.
Als vorbeugende Maßnahme, einmal monatlich zur Prophylaxe, Ohrhygiene und Entspannung.

 

Anmerkung:

Die Ohrkerze hilft auch uns modernen Menschen, den Körper wieder in Einklang mit der Natur zu bringen, die Selbstheilungskräfte anzuregen und das gestörte Verhältnis zur natürlichen Lebensweise wieder herzustellen.

 
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